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Summende Superhelden im Miniformat!
Der Fleiß der Biene ist mit Recht sprichwörtlich: Um genügend Nektar für 500g Honig zu sammeln, müssen die Bienen mehr als 30.000 Mal aus dem Stock ausfliegen. Dabei legen sie eine Strecke zurück, die einer dreimaligen Erdumrundung entspricht und besuchen mehrere Millionen Blüten.

Eine Wabe Dass Honig lecker ist, weiss jedes Kind. Wie gesund er allerdings auch ist, das wissen nur wenige. Schier unüberschaubar ist die Anzahl seiner gesunden Inhaltsstoffe und seiner Anwendungsgebiete: Er hilft bei Husten, Heiserkeit, Kater, Heuschnupfen, Einschlafstörungen, Stoffwechselproblemen, Magenübersäuerung, rauen Lippen, trockenen Haaren – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aber die Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern auch noch Bienenwachs, Gelée Royal und Propolis. Und diese drei sind ebenfalls echte Gesundwunderstoffe. Selbst das Bienengift liefert den Grundstoff für Rheumamedikamente.

Die pelzigen kleinen Freunde stellen nicht nur eine halbe Hausapotheke ohne Nebenwirkungen her. Mit ihrer Bestäubungsleistung sichern sie auch noch die Existenz unserer heimischen Pflanzenwelt. Ohne sie würden wir deutlich weniger Obst und Gemüse von spürbar niedrigerer Qualität ernten. Selbst unsere farbenfrohen Blumen gäbe es ohne die Bienen nicht. Die Pflanzen haben ihr verführerisches Äußeres im Laufe der Evolution nämlich nicht zu unserer Freude entwickelt, sondern ausschließlich, um möglichst viele Bienen und andere blütenbestäubende Insekten anzulocken.

Und obwohl die Honigbiene sogar auf dem 3. Rang der wichtigsten Nutztiere rangiert, tun wir eigentlich alles, um ihr das Leben zu erschweren: Intensive und genmanipulierte Landwirtschaft, asphaltierte Plätze, perfekt gepflegte Rasenflächen statt wildblühender Wiesen und hochgezüchtete Blumen, deren Nektar Maja & Co nicht erreichen können. Immer weniger Nahrungsquellen – immer größere Mengen an Schadstoffen. Aber indem die Biene den Nektar in ihrem Körper filtert, vollbringt sie auch hier ein kleines Wunder: Schädliche Substanzen können sich im Honig kaum anreichern und bleiben meist sogar unterhalb der Nachweisgrenze.